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Leipzig auf Wachstumskurs

Kinder in der Messe-Metropole

Die Tendenz setzt sich fort. Ende April 2016 zählte die Messestadt laut Statistischen Landesamt bereits 572.076 Einwohner. Damit ist Leipzig im Bundesland Sachsen die bevölkerungsreichste Stadt.

"Der Einwohner-Zuwachs mit fast 11.000 Neu-Leipzigern im letzten Jahr ist der größte der letzten 10 Jahre", sagte Abteilungsleiter Peter Dütthorn vom Amt für Statistik und Wahlen bei der Vorstellung des Jahrbuchs. 

Der prognostizierte Bevölkerungsrückgang hat sich ins Gegenteil verkehrt. Die aktuellen Zuwachsraten übertreffen jegliche Erwartungen der Statistiker.

Eine Bevölkerungsvorausschätzung aus dem vergangenen Jahr prognostizierte für 2032 insgesamt 600.000 Bewohner in der Messestadt. Die Zuzügler sollen vor allem aus Mittel- und Westdeutschland kommen, erklärten die Statistiker. Zum Vergleich: Im Jahr 2004 lebten nur 498.491 Menschen in Leipzig.

Dabei ist der Trend andauernd positiv. Vor allem bei Geburtenentwicklung und Zuzügen von überwiegend jungen Menschen aus dem ganzen Land profitiert die gesamte Stadt mit all ihren Facetten. 

Prognostiziert werden auch dieses Jahr wieder um die 6500 Geburten. Der höchste Stand seit der Wiedervereinigung. Das führt zu einem riesigen Bedarf an Kindergärten und Schulen. 

Leipzig gehört nicht zu den schrumpfenden Städten: Die Einwohnerzahl steigt - im Gegensatz zu vielen anderen Kommunen - seit zehn Jahren stetig an.

Geburten und Zuzüge sind der Grund dafür. Den 30.961 Zuzügen stehen 21.897 Wegzüge gegenüber. Die meisten Neu-Leipziger kommen aus den neuen Bundesländern. "Es haben sich aber auch mehr Leute aus den alten Bundesländern hier angesiedelt, als dorthin gezogen sind", sagt Abteilungsleiter Petter Dütthorn vom Statistikamt.

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