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Chopinstraße 3 - Objektbeschreibung

Chopinstraße 3 - Mietwohnungen im Erstbezug
Mit der Chopinstraße 3 wird die letzte Villa im Graphischen Viertel von Leipzig rekonstruiert. Im Jahr 1840 reichte Carl Lampe einen Bebauungsplan zur Erschließung einer breiten Wohnstraße mit Vorgartengestaltung zwischen der Kernstadt und der Milchinsel ein. Bereits ab 1846 setzte der Bau von neun zwei – bis viergeschossigen Wohnhäusern in offener Bauweise ein. Von den verwirklichten Mietshäusern haben sich die Anwesen Chopinstraße 3, 5, 6, 7, 10 und 11 bis heute erhalten und vermitteln in einmaliger Geschlossenheit den Baustil des ausgehenden Biedermeiers.
Die Chopinstraße 3 entstand 1849 im Stil eines freistehenden spätklassizistischen Palais mit Vorgarten. Charakteristisch für das dreistöckige Wohngebäude ist die Fassade mit Mittelrisalit über drei Fensterachsen. Die ehemals aufwändig verzierte Putzfassade wird in Zusammenarbeit mit dem Referat für Denkmalpflege getreu den Archivzeichnungen wieder hergestellt. Dazu gehören ein über drei Fensterachsen reichender Mittelrisalit, korinthische Bekrönungen der Pilaster, ein Sockel mit nachgebildetem Bossenmauerwerk sowie sämtliche Profile und Fensterbekrönungen. Man erkennt die Verwendung von Elementen verschiedener Stilrichtungen, vorzugsweise der Antike. Dies ist charakteristisch für klassizistische Gebäude des 19. Jahrhunderts, wie es solche in Leipzig nur wenige gibt.
Der Innenraum des Bauwerkes wird gemäß den Komfortbedürfnissen, Raumprogrammen und Wohnwünschen unserer Tage umgestaltet. Es entstehen Mietwohnungen mit 2-3 Zimmern, wobei die Wohnflächen von 47 bis 70 Quadratmetern reichen. Über das gesamte Dachgeschoss erstreckt sich eine geräumige 4-Zimmer-Wohnung ausgeführt als Studio mit Dachloggia. Im Oktober 2011 werden alle Wohnungen bezugsfertig sein.
Die Sanierung in Bildern
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